Klimaschutz wird  in den Städten immer wichtiger. Die Immobilienbranche passt sich dem Trend an. Die Lösung: Grüne Hochhäuser.

 

Die Zukunft der grünen Immobilie

Stuttgart geht mit gutem Beispiel voran: Im Februar wurden entlang der Cannstatter Straße die Wände mit Moos bepflanzt. Das Moos filtert die Luft und hilft so, die Luft an der stark befahrenen Straße zu säubern.

 

Auch an der Immobilienbranche geht das Thema Klimaschutz nicht vorbei. Besonders in den Metropolen der Welt steigt die Luft- und Umweltverschmutzung dramatisch an.

Deshalb beginnt man schon jetzt mit dem Bau von sogenannten "grünen Hochhäusern". Die Hochhäuser werden an den Wänden bepflanzt und die Dächer begrünt. Um zusätzlich noch Energie zu sparen werden Photovoltaikanlagen angebracht. Die Pflanzen filtern den Staub und absorbieren CO2 aus der Luft. Ein positiver Nebeneffekt: die Pflanzen schützen im Winter vor Kälte und im Sommer vor Hitze.

 

Neben den Möbeln aus Holz, die in den letzten Jahren immer mehr im Trend liegen, beginnt man nun auch mit dem Bau von Holzhäusern, da das Holz der Atmosphäre CO2 entzieht. Die erste Holzbau Siedlung wird aktuell in München gebaut.

 

Weitere "grüne Hochhäuser"

Doch Architekten gehen noch weiter. Momentan planen Sie die sogenannten: "Algen-Hochhäuser". An den Außenwänden der Hochhäuser befinden sich mit Wasser gefüllte Behälter, in denen Algen wachsen. Diese entziehen der Luft das CO2 und werden zusätzlich regelmäßig geerntet und in Biogas umgewandelt. Ein erstes Objekt in Deutschland steht in Hamburg. Das BIQ Algenhaus.

 

Kritik 

Aktuell sprechen solche "grünen Hochhäuser" allerdings eher die zahlungskräftige Gesellschaft an. 

Schon beim Bau kommen große Kosten auf: So dürfen Pflanzen bei Unwettern beispielsweise nicht abstürzen, weshalb diese besonders gesichert werden müssen.

Auch das Bewässern stellt einen großen Kostenfaktor dar, da hierfür Rohre in alle bepflanzten Bereiche verlegt werden müssen, die eine Bewässerung ermöglichen.

Die größten Kosten sind allerdings die Laufenden. Die Gärten müssen gepflegt werden, was sich als schwierig herausstellt, da für kleine Gartenarbeiten wie das Schneiden der Büsche Kräne angebracht werden müssen, die den Gärtner abseilen und die geschnittenen Äste wieder hochziehen.

 

Dennoch sind solche umweltfreundlichen Immobilien aus unserer Zukunft nicht wegzudenken und werden in naher Zukunft immer häufiger gebaut werden.