Bauen mit Massivholz ist ein Trend, der sich im Wohnungs- und Hausbau immer weiter durchsetzt. In Massivholzbauweise lässt sich schneller, jahreszeitenunabhängig und flexibel bauen.

Holz ist ein natürlicher Baustoff. Wer ein Holzhaus baut, entscheidet sich ökologisch und langlebig zu bauen. Sämtliche Anforderungen an ein modernes Haus werden in allen Bereichen erfüllt oder sogar noch übertroffen. Die Massivholz-Wand ist massiv und formstabil wie eine Mauer, gleichzeitig aber trocken, warm und ökologisch.

 

Schichtweiser Wandaufbau

Der Wandaufbau macht die vielen Vorteile deutlich: Das Brettsperrholz-Wandelement wird in 5 Schichten verleimt und erfüllt mit 10-12 cm Stärke alle statischen Anforderungen. Die Innenwand wird mit einer Gipskartonplatte verkleidet. Nach außen hin erfolgt der weitere Aufbau mit einer Dampfbremse, einem Dämmaufbau und anschließend einer Holzfaserplatte, die als Putzträger für den abschließenden Fassadenputz dient. 

Kurze trockene Bauzeiten

Für den Holzhausbau werden nur wenige Liter Wasser für den Innenausbau benötigt. Im Vergleich dazu wird beim Bau eines Massivhauses ca. 30.000 Liter Wasser verbaut, das vor dem Einzug ins neue Heim noch in vielen Bauteilen steckt. Diese Feuchtigkeit kann, bedingt durch die dichte Bauweise, die zur Energieeinsparung notwendig ist, sehr große Schäden anrichten. Die überflüssig gewordene Austrocknungsphase spart hier Zeit und Geld.

Größere Wohnfläche und energiesparend

Durch die hervorragenden Wärmedämmeigenschaften, die eine Vollholzwand aufweist, sind Außen- und Zwischenwände schmäler in der Ausführung und vergrößern somit die Wohnfläche. Der hohe Wärmedämmwert schafft zudem nicht nur ein gesundes und behagliches Wohnklima, er gleicht auch Temperaturschwankungen aus. Durch den Vollholzkern auf der Innenseite der Außenwände und der außenliegenden Dämmung entsteht ein optimaler Puffer gegen die Hitze im Sommer und die Kälte im Winter.

Guter Brandschutz

Auch beim Thema Brandschutz kann die Massivholz-Bauweise punkten. Da im Brandfall die oberste Holzschicht verkohlt, bildet sich eine Schutzschicht, die ein tieferes Eindringen des Feuers in das Holz verhindert. Massivholzelemente werden immer wieder erfolgreich Brandtests unterworfen und erreichen teilweise weit höhere Feuerwiderstandszeiten als Beton.

Schall- und Lärmschutz wird gewährleistet

Je nach Wandstärke und –verkleidung werden Schalldämmwerte von 50 bis 60 dB erreicht. Das ist mehr, als üblicherweise von Bauämtern gefordert wird. Lärm wird von den Vollholzwänden geschluckt. Die Akustik ist jedoch hervorragend. Nicht umsonst werden Konzertsäle oft mit Holz verkleidet.

Kreative Ausbauvarianten

In puncto Architektur, Fassaden- und Grundrissgestaltung zeigen sich Massivholzbauten äußerst flexibel. Außerdem bieten sie vielerlei freie Gestaltungsmöglichkeiten im Innenbereich. Wände und Decken können als sichtbare Holzstruktur belassen werden und so besondere Akzente im Wohnraum schaffen.