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Erkennen Sie sich wieder? Morgens stolpert man über die Klamotten, die vor dem Bett liegen, auf der Küchenablage stapeln sich Briefe, Werbeprospekte, Kinderbilder, Rechnungen, diverse Spielzeug-Kleinteile und diese eine Schublade in der Wohnung, in der jeglicher Krimskrams liegt, der sonst keinen festen Platz findet, hat doch auch fast jeder!? Minimaltisch Wohnen ist das nicht! Aber es ist gar nicht so schwer das zu ändern…

 

Wer minimalistisch leben möchte, hat das Ziel, weniger und bewusster zu konsumieren und gleichzeitig Platz für Dinge zu schaffen, die einen wirklich glücklich machen. Überzeugte Minimalisten sind außerdem der Meinung, dass weniger Besitz auch mehr Lebensqualität bedeutet. Dabei geht es keineswegs darum, so wenige Dinge wie möglich zu besitzen, sondern sich ausschließlich mit Objekten zu umgeben, für die man sich bewusst entschieden hat.

 

 

Wegwerfen befreit

Der erste Schritt in ein minimalistisches Leben bedeutet, sich von Dingen zu trennen, die in irgendwelchen Schubladen oder Regalen liegen und keinerlei Nutzen mehr haben. Z.B. mit der Ein-Jahres-Regel: Alle Gegenstände, die Sie ein Jahr lang nicht benutzt haben, können Sie direkt aussortieren, denn die Wahrscheinlichkeit, dass Sie diese doch mal noch brauchen könnten, ist sehr gering.

Auch sinnvoll ist die 20-20 Regel: Sortieren Sie billige Gegenstände aus, die in 20 Minuten und mit weniger als 20 Euro ersetzt werden können. Das befreit Sie von Mengen an unnötigem Kleinkram.

 

 

Die Vorteile sind überzeugend

 

Da wäre zum einen der finanzielle Aspekt, denn wer weniger kauft, spart Geld. Außerdem hat man mehr Platz, weil man weniger Dinge unterbringen muss. Das ist nicht nur in kleinen Großstadtwohnungen sehr befreiend. Überhaupt tut es dem Seelenleben gut, sich nicht mehr so auf seinen Besitz zu konzentrieren, sondern den Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge zu richten.

 

Minimalistisch einrichten

 

Der zweite Schritt ist die Wohnung minimalistisch einzurichten. Dabei geht es um Ordnung, Platz und Freiräume gleichermaßen. Das bedeutet aber nicht, dass man gleich die ganze Wohnung leerräumen muss. Schließlich gibt es Möbel und Einrichtungsgegenstände, auf die man nicht verzichten kann. Und auch die Gemütlichkeit soll nicht zu kurz kommen. Typisch für den minimalistischen Wohnstil sind klare Formen ohne Schnörkel, helle und neutrale Farben.

Versuchen Sie möglichst viel Bodenfläche frei zu lassen. Das öffnet den Raum und verschafft selbst kleinen Zimmern optische Weite. Ein weiterer großer Vorteil des minimalistischen Wohnstils: Das Putzen wird viel einfacher, wenn man keinen Teppich mehr anheben und weniger Deko abstauben muss.

Dasselbe gilt auch für die Wände. Beim Minimalismus verzichtet man größtenteils auf Bilder und viele Dekoobjekte. Besser einzelne Stücke bewusst in Szene setzen und aufeinander abstimmen.

 

TippNehmen Sie sich jeden Tag 10 Minuten Zeit, um die Wohnung aufzuräumen. In dieser Zeit wird alles beseitigt, was sich über den Tag hinweg angesammelt hat. So entsteht erst gar keine richtige Unordnung und man kann den Feierabend in einer aufgeräumten Wohnung genießen.